Sektion

Erinnerungsorte in südosteuropäischen Literaturen im Vergleich

3.–7. Juni 2018, Oradea/Großwardein/Nagyvárad

Gemeinsame Sektion des Instituts für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas an der LMU Münchnen (IKGS) und der Christlichen Universität Partium am 11. Internationalen Kongress der Germanisten Rumäniens in Oradea/Großwardein/Nagyvárad

Im Mittelpunkt der Sektion stand die Frage nach der Bedeutung, Konstruktion und Repräsentation geteilter Erinnerungsorte im multikulturellen Südosteuropa in der Literatur, wobei historische, literatur- und kulturwissenschaftliche Zugänge zur Region vorgestellt wurden. Teilnehmer aus Deutschland, Rumänien, Ungarn, Bosnien und Herzegowina sowie der Türkei beleuchteten divergierende Perspektiven auf Raumkonstruktionen, die zwischen lokaler Wahrnehmung, nationalen Identitätsnarrativen und europäischer Bedeutsamkeit entstanden sind. Sie zeigten einerseits Kontinuitäten in der Darstellung von Erinnerungsorten, andererseits die Brüche und Differenzen unterschiedlicher Diskurse dazu auf. Als lieux de mémoire wurden neben geographischen Räumen wie z. B. Bosnien, Istanbul, Kronstadt/Brașov, Birthälm/Biertan oder der Krönungshügel in Pest auch Persönlichkeiten, wie Stefan Ludwig Roth und Objekte, z. B. Fotografien analysiert. Die Sektion wurde von Dr. Enikő Dácz (IKGS München) und Dr. János Szabolcs (Christliche Universität Partium, Oradea) gemeinsam konzipiert und organisiert. Berichte über den 11. Internationalen Kongress der Germanisten Rumäniens, in dessen Rahmen die Sektion stattgefunden hat, gibt es online in der Allgemeinen Deutschen Zeitung und der Siebenbürgischen Zeitung (externe Links).

Hier geht’s zum Veranstaltungsprogramm: Programm (PDF-Datei)

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der Veranstalter (externer Link)

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